Bild Venedig Wasser

Venedig – Da muss man hin

Wenigstens einmal im Leben muss man Venedig bereist haben. Die italienische Stadt ist wunderschön und unterscheidet sich von allen anderen Städten. Denn Venedig ist auf Holz gebaut und steht mitten im Wasser.

La Serenissima – Eine Stadt mit vielen Namen

Venedig, so kennt man sie, trägt wahrlich viele Namen und wird nicht zuletzt dadurch ihrem Beinamen La Serenssima, Die Durchlauchtigste, gerecht. Venezia ist mehr, als nur eine Reise wert. Jeder sollte wenigstens einmal die Lagunenstadt Venexia, wie sie auch genannt wird, bereist haben. Sie vereint Romantik, Kultur, Historie, zeigt Italien in einem ganz neuen Bild und inspiriert immer noch Künstler.

Die Lagune von Venedig

Bereits man das nördliche Italien, sollte ein Abstecher in die Lagunenstadt nicht fehlen. Italienische Küstenorte wie

  • Chioggia
  • Lido di Jesolo
  • Lignano Sabbiadoro
  • Bibione
  • Caorle
  • Grado

liegen nicht weit entfernt und erlauben den Tagesausflug nach La Serenissima. Unmittelbar vor der Stadt Venedig liegen einige Campingplätze in und um die Lagune Venedigs. Sie sind nur einen Katzensprung entfernt. Allerdings würden wir dort keinen Urlaub verbringen wollen. Die Strände sagen uns nur bedingt zu und sind eher etwas, wenn man mit dem eigenen Boot unterwegs ist. Insbesondere die Regionen um die Einfahrt in die Lagune sind durch die Schiffe sehr frequentiert. Eine der Lagunenorte selbst, Punta Sabbioni, liegt dennoch  in schöner Lage. Leider findet man hier nur wenig Strandfläche für einen echten Badeurlaub.

Unser Tipp zum Urlaubsort

Wer in das nördliche Italien zum Schwimmen im Meer verreisen möchte und den Italienurlaub mit einem Ausflug nach Venezia verbinden will, sollte daher nord-östlich oder süd-westlich der Lagunenstadt einen Urlaubsort auswählen. Möchte man die Lagunenstadt an mehreren Tagen erkunden, könnten Triestina und Lido di Venezia perfekt sein.

Hotels in Venedig

Natürlich kann man den Urlaub auch in Hotels direkt in Venedig verbringen. Die Stadt ist unterteilt in die Sestiere:

  • Cannaregio (im Norden)
  • Santa Croce (im Westen)
  • San Polo (im Zentrum)
  • Castello (im Osten)
  • San Marco (etwas süd-östlich vom Zentrum)
  • Dorsoduro (südlich des Zentrums
  • Guidecca (im Süden)

Oberhalb Venedigs liegt leicht östlich der Friedhof San Michele, nördlich davon die Insel Murano. San Marco ist das Sestiere, in dem man nicht nur die meisten Sehenswürdigkeiten findet, sondern auch die meisten Hotels. Dementsprechend teuer sind dort die Unterkünfte. Weil La Serenissima eine kleine Insel ist, kann die Lage des Hotels auch außerhalb des Zentrums sein. Letztlich ist nahezu alles fußläufig bequem in einer halben bis dreiviertel Stunde erreichbar. Als Hotelgast in der Lagunenstadt muss einem bewusst sein, dass Venezia sehr eng bebaut ist und daher die Erwartungen an die Hotelerie angepasst werden muss. Nicht jede Unterkunft bietet ein Restaurant an, oft blickt man vom Hotelzimmer auf die nächste Hauswand.

Sightseeing, Kultur und Ausflüge

Manchen Reisenden genügt es, einen Tag durch Bella Venezia zu flanieren. Andere Urlauber genießen das historische und kulturelle Angebot vom Feinsten. La Serenissima hat einfach unglaublich viel zu bieten – nicht nur den Markusplatz und die Rialtobrücke. Alles ist auf seine Weise schön und sehenswert. Ob man dem bunten Treiben der besonderen Lagunenstadt zuschaut, mit der Gondel durch die Kanäle fährt, die Markuskirche besichtigt, den Karneval erlebt oder über die Piazzetta flaniert. So oft wir schon Venexia besucht haben. Immer gibt es Neues zu entdecken. Aus unserer Sicht lassen sich keine Tipps geben, was man als Tourist unbedingt gesehen habe muss, oder auf was man bei Zeitmangel verzichten kann. In jedem Fall sollte man sich nicht nur an den typischen Sightseeing Hightlights wie Rialto und Markusplatz bewegen. Auch die Nebengassen halten phantastische Ecken bereit.

Venedig – Stinkt´s da wirklich?

La Serenissima – Die Durchlauchtigste – sie soll stinken. Stimmt es? Und was sollte man bei der Anreise beachten? Ideal sind nicht zu heiße Werktage. So ist Venedig nicht überfüllt und man geht auch kein Risiko ein, was den Geruch betrifft. Wir waren mehrfach in Venezia. Auch an sehr heißen Tagen. Eine extreme Geruchsbildung können wir nicht bestätigen. Allerdings sind hohe Temperaturen und niedriger Wasserstand naturbedingt Geruchsverursacher. Man kennt das zum Beispiel von Molen, die gerade kaum im Wasser liegen. Als störend empfinden wir das jedoch nicht. Es ist trotzdem ratsam auf einen nicht zu heißen Ausflugstag zu achten. Schließlich läuft man viel und in den engen Gassen staut sich die Luft. Angenehmer ist es, an kühleren Tagen nach Venedig zu fahren, wenn man lediglich einen Tagesausflug auf die Insel plant. Als Hotelgast Venedigs erübrigt sich dies ja sowieso.

Einige Besonderheiten für Urlauber

Vor Reiseantritt sind ein paar Dinge nützlich zu wissen, damit die Venedigreise zu einem schönen Erlebnis wird.

Venezia ist teuer

So schön Venedig ist, so teuer ist es dort. Für Getränke werden horrende Preise verlangt. Auch für Postkarten, Souvenirs, Essen, Eis, Batterien für Fotoapparate und Kameras usw. Natürlich sollte niemand mit dem Sparstrumpf an diesen schönen Fleck reisen. Über das Ohr hauen sollte man sich aber auch nicht lassen.

Servicekosten beim Essen

In Italien ist es üblich, in Restaurants für´s Gedeck zu zahlen. Auch für Hinsetzen zahlt man extra. Ebenso für den Service. Das Essen selbst ist ebenfalls überteuert. Wir nehmen Getränke mit und kleine Snacks. Zum Essen empfiehlt es sich, La Serenissimas Hauptwege zu verlassen und sich ein Restaurant in den Seitengassen auszusuchen. Das ist günstiger und schmeckt besser. In den Seitengassen findet man Supermärkte, die moderate Preise haben.

Gut zu Fuß

Überwiegend bewegt man sich per pedes voran. Um Venezia zu bereisen sollte man gut laufen und auch gut stehen können. Während der Hochsaison sind die engen Gassen stark befüllt. Das Vorankommen stockt, Sitzmöglichkeiten gibt es nicht viele.

Enge Gassen problematisch

Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Platzangst haben n Venedig ein Problem. Die engen Gassen erschweren das Passieren. Mitunter passen Rollstuhl oder Kinderwagen gar nicht durch die Häuserengen. Man muss auch viele Treppen laufen.

Sicherheit und Mogelpackungen

Wo viele Touristen und Menschenansammlungen sind, gibt es viele Taschendiebe. Wichtige Dokumente und Bargeld wird deshalb körpernah und nicht leicht zugänglich getragen. Das Geld wird am besten auch auf mehrere Familienmitglieder aufgeteilt. Fliegende Händler verkaufen Handtaschen großer Modehäuser. Im Regelfall sind es Fälschungen.

Fotografieren oft nicht erlaubt

Venezia ist ideal für eine kulturelle Reise. Kunstliebhaber finden in der Lagunenstadt unzählige Schätze. Meist hängen die schönsten Bilder in Kirchen. Fotografieren ist dort meist untersagt. Teilweise kann gegen Bares eine Fotografierlizenz erworben werden.

Unser Fazit zu La Serenissima

Aus diversen Gründen ist Italien für uns Urlaubsland Nummer 1. Es ist nah. Man kann per Auto anreisen. Es gibt viele schöne Campingplätze und die Strände sind familientauglich. Die Gastfreundschaft ist großartig usw. Da wir bevorzugt den Norden Italiens bereit haben, bot es sich an, Venedig zu besuchen. Als Familie mit Kindern ist der Urlaub in Venezia selbst undenkbar. Doch für Tagesausflüge kommen wir immer wieder gerne.

Der allererste Venedigausflug war eine Enttäuschung. Wir fuhren mit der Vorstellung von einer Gondelfahrt und in der Erwartung, nur Schönes zu sehen. Das war in den späten 1970er Jahren. Damals kostete die 10 Minuten dauernde Gondelfahrt 80 DM. Heute sieht es nicht viel anders aus, aber als Urlauber ist man informierter. Der Zerfall Venedigs war seinerzeit zu sehen und ist es auch heute immer noch. Auch in diesem Punkt weiß heute ein Venedigtourist das vor dem Reisen. Da die Stadt trotz alledem so viele Facetten, prächtige Bauten und einen einzigartigen Charme besitzt, muss man wenigstens einmal in Venezia gewesen sein.

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